Thema: Sattel...

Wer sich einen neuen Sattel für Ihr Pferd kaufen will, sollte zuerst überlegen, für welchen Verwendungszweck er den Sattel eigentlich braucht. Hier sind nun wichtigste Informationen zusammengefasst die Ihnen bei der Entscheidung und dem richtigen Sattelkauf helfen sollen.

Der Sattel ist einer der wichtigsten und zugleich beständigsten aber auch am meisten diskutierte Ausrüstungsgegenstand beim Reiten. 

  • Aber: Nur mit einem für den jeweiligen Verwendungszweck paßgerechten Sattel fühlen Sie und Ihr Pferd sich beim Reiten wirklich wohl. Die Kommunikation zwischen Ihnen und dem Pferd funktioniert.
  • Und: Wir empfehlen den Sattelkauf grundsätzlich in die Hände von professionellen Kennern der Materie, sohin den Sattler-Fachbetrieben.

Wir möchten Sie nun im Vorfeld zu Ihren Überlegungen informieren, worauf Sie beim Sattelkauf achten müssen. Angefangen beim richtigen Satteltyp für: Dressur, Springen oder Gelände, über die richtige Größe bis hin zum perfekten Sattelmodell für Sie und Ihr Pferd.

Der richtige Satteltyp:

  

Ein Dressursattel eignet sich besonders gut zum Dressurreiten, da er den tiefen und annähernd gestreckten Sitz des Reiters unterstützt. Zum Springen eignet er sich nicht unbedingt, da hier die langen Pauschen stören. Auch für das Gelände und heftige Pferde ist der Dressursattel nur bedingt geeignet. 

 

 

Der Springsattel ist das andere Extrem. Hier sind die Sattelblätter sehr kurz und nach vorne verlagert. So kann der Reiter hier gut mit kurzen Bügeln sitzen und hat viel Halt. Allerdings ist es schwieriger in einem Springsattel tief einzusitzen und das Pferd über Kreuz und Schenkel zu reiten. Durch die stark angewinkelte Haltung der Beine ist der Springsattel nur sehr bedingt geeignet, längere Strecken damit zu reiten.

  

Das Mittelding ist der Vielseitigkeitssattel. Dieser Sattel ist im Prinzip eine Mischung zwischen Dressur und Springsattel. Je nach dem, welchen Schwerpunkt er hat, eignet er sich mehr für die Dressur oder fürs Springen. Diese Sattelform ist vor allem für Anfänger und Reiter, die hauptsächlich ins Gelände gehen, eine gute Wahl. Meist hat diese Sattelform Pauschen, die dem Reiter Halt geben. Das Sattelblatt ist meist länger und weiter hinten als beim Springsattel. So ist auch ein bequemer Sitz für lange Ausritte möglich. Allerdings ist diese Sattelform für die Spezialdisziplinen nicht so komfortabel wie ein entsprechender Dressur- oder Springsattel.